Sicherungselemente für Schrauben

DIN 6797 Fächerscheiben Zahnscheiben

Immer mehr an Bedeutung gewinnt das Sichern von lösbaren Schraubverbindungen – doch welche Sicherung ist nun die Richtige?

In der Regel genügt normalerweise der Reibungswiderstand in Verbindung mit den Klemmkräften zwischen Mutter und Schraube und den verspannten Teilen, um eine Verbindung genügend zu sichern. Bei entsprechender Klemmlänge (Richtwert beträgt >5d) benötigen Schrauben im allgemeinen auch bei dynamischer Belastung keinerlei Sicherung. Das Versagen – insbesondere quer zur Achse – dynamisch belasteter Schraubverbindungen ist nicht selten auf selbständiges Lösen zurückzuführen. Das bedeutet im Detail, dass die Vorspannkraft in Form von Dauerbruch oder Losdrehen der Schrauben teilweise oder vollständig verloren geht. Verantwortlich für das Losdrehen ist das innere Losdrehmoment der Verbindung; es entsteht durch Überwindung des Reibschlusses zwischen Kopfauflage und Bauteil sowie zwischen Bolzen und Mutterngewinde. Besonders gefährdet sind Durchsteckverbindungen, da sich hier ein Verbindungselement mehr lösen kann.

In diesen Fällen werden Schraubensicherungen eingesetzt: Allerdings helfen dem Konstrukteur hier einige DIN-Normen kaum weiter, denn das Deutsche Institut für Normung – kurz DIN – hat für bisher gängige Methoden der Schraubensicherung die entsprechenden Normen, wie DIN 127A/B, 128A/B, 6905, 137A/B, 6904, zurückgezogen. Betroffen davon sind beispielsweise die immer noch millionenfach eingesetzten Federringe und Federscheiben. Der Grund: Fachleute warnen schon seit längerem vor dem Einsatz etwa von Federringen und Federscheiben, weil sie Schrauben höherer Festigkeit mit ihren hohen Spannkräften nicht sichern können. Sie eignen sich auch nicht als Setzsicherungen. Außerdem eignen sich Zahn- und Fächerscheiben, Sicherungsbleche und -muttern sowie Kronenmuttern mit Splint auch nicht wirklich als Sicherung.

Nur so genannte Losdrehsicherungen oder Keilsicherungen verhindern das Lösen einer Schraubverbindung. Diese Sicherungselemente verhindern Relativbewegungen zwischen den Verbindungselementen – dabei sollen mindestens 80 Prozent der Vorspannkraft erhalten bleiben. Z.b. die Nord-Lock Keilsicherungsscheiben sichern Ihre Schraubenverbindung durch Klemmkraft anstelle von Reibung. Ein qualitativ hochwertiges Produkt mit erwiesenem Erfolg in vielen Branchen weltweit. Bei der Montage prägen sich die Rippen formschlüssig in der Gegenauflage und in die Unterseite des Schraubenkopfes oder der Mutter ein. Dadurch werden Relativbewegungen in den Trennfugen verhindert.

 

 

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